Neue Trends im Wohn- und Städtebau. Die Qualität der Stadt. Urbanität zwischen Kultur, Selbstorganisation und Planung
Du im Raum
Architektur des Unermesslichen
AusstellungsführungDiese Ausstellung macht auf die Wirkungen architektonischer Räume aufmerksam und führt dazu in das Museum der Wiener Votivkirche. Im Mittelpunkt steht der Mensch in seiner Beziehung zum Raum. Die großartigen Räumlichkeiten der Votivkirche selbst und die Exponate regen zu sinnlichen Raumerfahrungen an und stimmen auf spürbare Phänomene im Raum ein. Du im Raum – lass dich von der Architektur des Unermesslichen inspirieren!
Museum der Wiener Votivkirche
Rooseveltplatz, 1090 Wien
Öffnungszeiten der Ausstellung:
26.05.– 16.06.21
Di – Sa: 11–17 Uhr So: 13 –17 Uhr
Initiative und Konzeption:
Ivica Brnić & Simon De Keukelaere & Peter Funke
Förderung und Unterstützung:
Technische Universität Wien & Erzdiözese Wien & Stadt Wien
Bei allen Veranstaltungen ist die Teilnehmer*innenzahl begrenzt, eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Es gilt die 3-G-Regel: Zutritt nur für getestete, genesene oder geimpfte Personen.
>> Anmeldung für Montag, den 14.06.2021, 18:00 Uhr
>> Anmeldung für Dienstag, den 15.06.2021, 18:00 Uhr
>> Anmeldung für Mittwoch, den 16.06.2021, 17:00 Uhr
Website:
Durch architektonische Aktivitäten Forschung und Entdeckung werden neue Kräfte und Aspekte der Natur im Rahmen eines kulturellen Prozesses enthüllt und die Möglichkeiten der Dinge sowie der menschlichen und sozialen Situation bestimmt. Es handelt sich dabei um einen strukturierten Prozess, im Zuge dessen die ArchitektIn einen Stoff, gleich ob Energie, Ton, oder einen Satz von Symbolen heranzieht und so formt, dass neue Wege ihrer Arbeit und ihres Funktionierens entdeckt werden können.
Aufhören zu bauen? Was bedeutet das für eine Diziplin, die in der Errichtung von Gebäuden ihre Aufgabe, im immer Neuen ihr Projekt fand? Die Herausforderung ist nicht weniger als die Architektur neu zu erfinden.
In Städten werden nicht nur Produkte hergestellt und gehandelt, auch die Stadt selbst ist ein Produkt. Sie ist ein Produkt, das zunächst für Qualitäten einstehen muss, die seinen Bewohnern langfristig zugute kommen. Für ihre Flächen, Gebäude und Infrastrukturen ist ein hohes Wertschöpfungspotential konstitutiv, was Fragen nach der Verteilung von privatem Profit und öffentlichem Gewinn, nach Konflikten zwischen den Ansprüchen der Bewohner und der Verwertungslogik von Kapitalinteressen aufwirft.
Die gebaute Umwelt geht uns alle an, und Fragen des Bauens und der Architektur brauchen eine kritische Öffentlichkeit. Diese Diagnose führte 1965 zur Gründung der Österreichischen Gesellschaft für Architektur. 50 Jahre später hat sie nichts an Dringlichkeit verloren. In ihrem Jubiläumsprogramm blickt die ÖGFA 2015 gleichermaßen zurück wie nach vorne.
Die Fälle von Abbrüchen oder gravierenden Beeinträchtigungen von Bauten der Nachkriegszeit häufen sich. Eine bauliche Schicht dieser Stadt steht auf der Abschussliste: Dringender Sanierungsbedarf, technische Obsoleszenz, mangelndes Verständnis seitens der Eigentümer- oder Nutzerschaft, Funktionsänderungen und nicht zuletzt Renditeinteressen sind für manche Motiv genug, den Wert dieser Bauten in Frage zu stellen.
Komplementär zum Jahresthema 2021, in dem es um Raumbeziehungen ging, wird 2022 die „Substanz“ im Vordergrund stehen. Dabei werden mehrere Bedeutungsebenen des Begriffs behandelt.
Für die denkmalgerechte Restaurierung und den Erhalt des Sprungturms und des Sprungbeckens!
„Stadtwachstum ohne Flächen- und Ressourcenverschwendung sowie ein effizienter und effektiver Einsatz öffentlicher Mittel“ – Zielsetzungen, die der STEP 2025 der Stadtentwicklung vorgibt.
2018 jährt sich Otto Wagners Todesjahr zum hundertsten Mal. Uns inspirierte dieses Jubiläum bei der Suche nach dem Jahrestitel der „Begrenzten Großstadt“, indem wir Wagners Großstadt symbolisch mit Grenzen ausstatteten, um die Wichtigkeit ökologischer Fragestellungen zu betonen.
Kein Haus, kein Raum steht für sich allein. Als Teil eines mannigfaltigen Geflechtes aus anderen Häusern und Räumen, die Milieus ausprägen, sich als konkrete Stadtpartikel in ein „größeres Ganzes“ einschreiben, formt Architektur Beziehungen, selbst wo sie diese – auch das ist ein Statement – konterkariert oder negiert.
Die Architektur wird heute in zahlreichen Fällen über das Bild und die Photographie erfahren. Um diese Rhetorik des Bildes zu verstehen und auch zu transzendieren – also den Blick hinter die Bilder zu wagen – ist es notwendig, einige zentrale Kategorien der Architektur zu analysieren, die wir in die drei Bereiche Erfahrung, Sinn und Wissen, Ethik und Bedeutung gegliedert haben.
Planung und damit ein Bild von Morgen ist für Architektur und Städtebau unabdingbar. Welches Verhältnis können Architektur, Design und Planung zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gesellschaftlicher Entwicklung einnehmen?
Offener Brief an die Stadtregierung mit Kritik an der Neugestaltung des Michaelerplatzes
Stadtplanung erfordert nicht erst heute notwendig und vorrangig ökologisches Denken. Doch wodurch zeichnet sich dieses aus? Die Praxis beschränkt sich weitgehend auf die reaktive Seite: Bewertungen von Einzelvorhaben, Bewältigung von „Notständen“ – wo nicht überhaupt deren Ausrufung genügen soll.
Der Begriff der Migration wird heute vor allem als politisches Werkzeug verwendet, um Unterschiede zwischen Innen und Außen, hier und dort, „uns“ und „den anderen“ zu zementieren. Doch Migration ist ein Kontinuum der Menschheits- und somit auch der Architekturgeschichte.
Wiens Bevölkerung hat 2023 die Zweimillionengrenze überschritten. Was bedeutet diese Großstadt-Dimension heute und welche Infrastrukturen benötigt sie? Welche Formen von Ver- und Entsorgung, Transport und Verkehr, welche sozialen Infrastrukturen des Gemeinwesens?
Offener Brief bzgl. der Neuen Mittelschule in Weiz von Viktor Hufnagl.
Eine Pressemeldung von DOCOMOMO Austria und Österreichische Gesellschaft für Architektur (ÖGFA).
Der Begriff [Solidarität] macht nur [...] dort Sinn, wo man sich solidarisch erklärt mit anderen, die nicht ohnehin Teil derselben Gemeinschaft sind. Wäre dies der Fall, handelte es sich nicht um Solidarität, sondern um bloße Interessenspolitik einer Gruppe zu eigenen Gunsten. [...] Solidarisch kann ich nur mit jemandem sein, dessen Position sich von meiner unterscheidet. (Oliver Marchart)
