Fernkälte Wien
In Kooperation mit WIEN ENERGIE
Führung und Gespräch>> zur Anmeldung (ab 08.10., 6h) Verbindliche Anmeldung erforderlich. Begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Rekordtemperaturen von 40 Grad Anfang August in Wien haben die Klimakrise deutlich spürbar gemacht. Andererseits sollen die Klimaziele erreicht werden. In zwanzig Jahren wird Europa laut Expert*innen in etwa so viel Kühlenergie wie Heizenergie brauchen. Die Infrastrukturen der Stadt müssen auf diese Bedingungen reagieren. Besonders wichtig ist eine Kühlung in der kritischen Infrastruktur, wie dem AKH. Auch Rathaus, Universität, Naturhistorisches Museum und Wohnbauten wie im Nordbahnviertel werden heute mit Fernkälte versorgt. An besonders heißen Tagen liegt die Nachfrage um bis zu 60 Prozent über jener eines durchschnittlichen Sommertags. Gegenüber konventionellen Klimaanlagen können rund 50 Prozent der CO₂-Emissionen eingespart werden, zudem entsteht keine zusätzliche Wärmeabgabe über Außengeräte. Im Rahmen der Reihe „Energie in Gespräch“ geben ÖGFA und WIEN ENERGIE Einblick in die Infrastruktur städtischer Temperaturregulierung in der Fernkältezentrale am Hauptbahnhof.
Es führt: Burkhard Hölzl / WIEN ENERGIE
Begleitung / Moderation: Maik Novotny / ÖGFA
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Burkhard Hölzl ist Fernkälte-Experte bei WIEN ENERGIE
