Bauvisite 29: Homeworker in der Compact City
Architektur: BUSarchitektur
Bauvisite
15
Mar
Architektur: BUSarchitektur
Bauherr: S.E.G - Stadterneuerungs- und Eigentumswohnungsges. m. b. H.
Statik: Ewald Pachler, Kollitsch & Stanek
Verkehr: Büro Dr. Rosinak
Bauphysik: Büro Dr. Pfeiler
Haustechnik: Vienna Öko System
Generalunternehmer: Fa. Alpine Bau GmbH
Homeworkers
Wohnungen für besondere Lebensweisen
Die fraktale Stadtstruktur, die virtuellen und realen Betriebsformen und die Notwendigkeit einer "lean technology" sind eine soziale Realität, die die Voraussetzung für eine innovative Unternehmenskultur bilden:
Homeworkers als Pilotprojekt untersucht die Möglichkeiten der
strategischen Produktion auf der Ebene des Fragmentes und verbindet Wohnen, Arbeiten und Freizeit in vielschichtigen Formen.
Wie kann man die Synergie der multiplen virtuellen Betriebsformen
vorausplanen? Kann ein Projekt Nachfragen schaffen und neue Bedürfnisse erzeugen? Was bleibt Utopie und was wird Realität?
Der andere Rhythmus des sozialen Lebens dieser "Homeworker" wurde als wichtiger Schritt für die Vitalisierung von reinen Wohngebieten gesehen.
Das Projekt sollte bewusst als Anregung dienen, um das
Durchmischungspotential der hybriden Strukturen zu untersuchen, und eine Antwort auf neue Lebensweisen erkunden und aktiv fördern. Die Wohnung und ihr Umfeld verlieren damit ihren monofunktionalen Charakter. Die Wohnung wird als Ort der Vernetzung verstanden. Das Konzept entstand 1993 und wurde als Eigeninitiative von BUSarchitektur als Forschungsinstrument und als Kommunikationsmedium bearbeitet. Das konkrete Projekt wurde seit 1996 gemeinsam mit dem Bauträger SEG und dem Wiener Wirtschaftsförderungsfonds entwickelt.
Projektteam
Rainer. Lalics (Seniorpartner), M. Jadric (Gastarchitekt bis Juni 1997),
M. El Khafif, K. Nabielek,C. Nuhsbaumer, G. Müller, H. Niessner, D.
Schwaag, Y. Haberlandt, S. Pfefferle, T. Kogelnig, A. Schmoeger, T.
Lüdkte, P. Krähenbühl, K. Rätzsch.
Funktionen
54 Wohnungen und 12 Ateliers, 10 Werkstätten mit Betriebshöfen,
2 Lokale mit Büros, 22 Büros, 1 Verbrauchermarkt, 3 Restaurants mit
Schanigärten, 4 Gewerbeboxen, 1 Trafik, 21 Lagerräume, 1
Kinderspielplatz, 1 Abenteuerspielplatz, 1 Jugendzentrum, 1 Center-Management.
Eckdaten
Grundstücksfläche ca. 10.280 m2
Hauptnutzfläche ca. 14.027 m2
Bruttogeschossfläche ca. 32.313 m2
Bebaute Fläche ca. 7.345 m2
Umbauter Raum ca. 72.022 m3 ( überirdisch )
Baukosten ca. 15,26 Mio. Euro
Plannungsbeginn 1995, Baubeginn Sommer 1999
Fertigstellung 2002
BUSarchitektur
Bürogründung 1986 in Buenos Aires
Laura P. Spinadel: Architekturstudium in Buenos Aires. Professorin der
Architekturfakultät der Universität Buenos Aires: Städtebauliche
Strategien 1988/89. Gastprofessuren und Vorträge in Spanien,
Deutschland, Österreich, Ungarn, Mexiko, Brasilien, Argentinien.
Claudio J. Blazica: Architekturstudium in Buenos Aires. Professor für
Architektur an der Universität Buenos Aires 1985 bis 1991.
Gastprofessuren und Vorträge in Córdoba, Villahermosa, Wien, Graz,
Budapest, Sevilla und Málaga.
Projekte u. a.
Kindergarten der Stadt Wien am Erlachplatz, 10., Wien, Bauherr Stadt
Wien, Fertigstellung 1999
Wohnhaus Reimmichlgasse, Leberberberg, 21., Wien, Bauherr Neues Leben,
Fertigstellung 1997
Hotel und Bürokomplex Fiat Gründe,12.,Wien, Bauträger BAI, in
Bearbeitung (1.Preis)
Expertenverfahren Vorfeld Schönbrunn - Bebauungsstudie 2. Runde, Bauherr
Stadt Wien, in Bearbeitung
Wohnanlage Patchwork Am Hoffmannpark,Purkersdorf, in Bearbeitung (1.
Preis ex aequo)
Volksschule und Dreifachturnhalle Angerzellgasse, Innsbruck, 2001,
Auslober Stadt Innsbruck +BIG, Nachrücker 1
Bauherr: S.E.G - Stadterneuerungs- und Eigentumswohnungsges. m. b. H.
Statik: Ewald Pachler, Kollitsch & Stanek
Verkehr: Büro Dr. Rosinak
Bauphysik: Büro Dr. Pfeiler
Haustechnik: Vienna Öko System
Generalunternehmer: Fa. Alpine Bau GmbH
Homeworkers
Wohnungen für besondere Lebensweisen
Die fraktale Stadtstruktur, die virtuellen und realen Betriebsformen und die Notwendigkeit einer "lean technology" sind eine soziale Realität, die die Voraussetzung für eine innovative Unternehmenskultur bilden:
Homeworkers als Pilotprojekt untersucht die Möglichkeiten der
strategischen Produktion auf der Ebene des Fragmentes und verbindet Wohnen, Arbeiten und Freizeit in vielschichtigen Formen.
Wie kann man die Synergie der multiplen virtuellen Betriebsformen
vorausplanen? Kann ein Projekt Nachfragen schaffen und neue Bedürfnisse erzeugen? Was bleibt Utopie und was wird Realität?
Der andere Rhythmus des sozialen Lebens dieser "Homeworker" wurde als wichtiger Schritt für die Vitalisierung von reinen Wohngebieten gesehen.
Das Projekt sollte bewusst als Anregung dienen, um das
Durchmischungspotential der hybriden Strukturen zu untersuchen, und eine Antwort auf neue Lebensweisen erkunden und aktiv fördern. Die Wohnung und ihr Umfeld verlieren damit ihren monofunktionalen Charakter. Die Wohnung wird als Ort der Vernetzung verstanden. Das Konzept entstand 1993 und wurde als Eigeninitiative von BUSarchitektur als Forschungsinstrument und als Kommunikationsmedium bearbeitet. Das konkrete Projekt wurde seit 1996 gemeinsam mit dem Bauträger SEG und dem Wiener Wirtschaftsförderungsfonds entwickelt.
Projektteam
Rainer. Lalics (Seniorpartner), M. Jadric (Gastarchitekt bis Juni 1997),
M. El Khafif, K. Nabielek,C. Nuhsbaumer, G. Müller, H. Niessner, D.
Schwaag, Y. Haberlandt, S. Pfefferle, T. Kogelnig, A. Schmoeger, T.
Lüdkte, P. Krähenbühl, K. Rätzsch.
Funktionen
54 Wohnungen und 12 Ateliers, 10 Werkstätten mit Betriebshöfen,
2 Lokale mit Büros, 22 Büros, 1 Verbrauchermarkt, 3 Restaurants mit
Schanigärten, 4 Gewerbeboxen, 1 Trafik, 21 Lagerräume, 1
Kinderspielplatz, 1 Abenteuerspielplatz, 1 Jugendzentrum, 1 Center-Management.
Eckdaten
Grundstücksfläche ca. 10.280 m2
Hauptnutzfläche ca. 14.027 m2
Bruttogeschossfläche ca. 32.313 m2
Bebaute Fläche ca. 7.345 m2
Umbauter Raum ca. 72.022 m3 ( überirdisch )
Baukosten ca. 15,26 Mio. Euro
Plannungsbeginn 1995, Baubeginn Sommer 1999
Fertigstellung 2002
BUSarchitektur
Bürogründung 1986 in Buenos Aires
Laura P. Spinadel: Architekturstudium in Buenos Aires. Professorin der
Architekturfakultät der Universität Buenos Aires: Städtebauliche
Strategien 1988/89. Gastprofessuren und Vorträge in Spanien,
Deutschland, Österreich, Ungarn, Mexiko, Brasilien, Argentinien.
Claudio J. Blazica: Architekturstudium in Buenos Aires. Professor für
Architektur an der Universität Buenos Aires 1985 bis 1991.
Gastprofessuren und Vorträge in Córdoba, Villahermosa, Wien, Graz,
Budapest, Sevilla und Málaga.
Projekte u. a.
Kindergarten der Stadt Wien am Erlachplatz, 10., Wien, Bauherr Stadt
Wien, Fertigstellung 1999
Wohnhaus Reimmichlgasse, Leberberberg, 21., Wien, Bauherr Neues Leben,
Fertigstellung 1997
Hotel und Bürokomplex Fiat Gründe,12.,Wien, Bauträger BAI, in
Bearbeitung (1.Preis)
Expertenverfahren Vorfeld Schönbrunn - Bebauungsstudie 2. Runde, Bauherr
Stadt Wien, in Bearbeitung
Wohnanlage Patchwork Am Hoffmannpark,Purkersdorf, in Bearbeitung (1.
Preis ex aequo)
Volksschule und Dreifachturnhalle Angerzellgasse, Innsbruck, 2001,
Auslober Stadt Innsbruck +BIG, Nachrücker 1
