Stipendien

Wilhelm Schuette

Das Schütte-Stipendium wird zum Gedenken an den Architekten Wilhelm Schütte (1900-1968) vergeben. Schütte studierte bei Theodor Fischer in München und wurde 1925 von Ernst May nach Frankfurt am Main berufen, wo er seine spätere Frau Margarete Lihotzky kennenlernte. Zusammen mit May ging er 1930 in die Sowjetunion, wo er bei der Projektierung der neuen Städte der Schwerindustrie für den Schulbau verantwortlich zeichnete. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Schütte österreichischer Staatsbürger. Großteils in Zusammenarbeit mit seiner Frau realisierte er in Wien Sozial- und Wohnbauten sowie Zentraldruckerei und Verwaltungsbau für den GLOBUS-Verlag.

Josef Frank

Das Josef-Frank-Stipendium wird seit 1968 zum Gedenken an den österreichischen Architekten Josef Frank (1885-1967) vergeben. Frank war einer der bedeutendsten Köpfe der Wiener Moderne. 1885 in Baden bei Wien geboren, etablierte er seit den 1910er-Jahren gemeinsam mit Oskar Strnad, Oskar Wlach und anderen eine neue, undogmatische Auffassung moderner Architektur, die in deutlicher Opposition zum Gesamtkunstwerks-Denken der Wiener Werkstätte stand.